Projekte

die kunstkreditkarte
ist ein kunstwerk im bekannten standartformat von 8,5 mal 5,5 zentimetern mit abgerundeten ecken. vertreten sind collagen und malerei und ätzungen und zeichnungen und …. alle sind ausschließlich einzigartige originale, keine kopien, keine computerausdrucke. jedes dieser aufwendig gearbeiteten unikate ist handsigniert, nummeriert und wird mit einem persönlichen zertifikat in einer schmuckdose angeboten. der preis einer kunstkreditkarte beträgt 78 euro und macht die kunst für jeden interessierten erschwinglich. das kunstwerk kann gerahmt, an sicherem ort in der dose verwahrt, in der tasche getragen, gesammelt, den geliebten, kindern, eltern oder auch geschäftskunden geschenkt, mit anderen getauscht, weiterverschenkt oder verkauft werden.

die kunstkreditkarte
berechtigt den kaufenden ein jahr lang zu einem garantierten rabatt von zehn prozent in den ateliers der beteiligten künstler einzukaufen. bei erwerb der karte erhält der kaufende ein zertifikat, dass ihm die gültigkeit seiner karte bescheinigt. dieses muss bei einem besuch und einem eventuellen kauf im atelier vorgelegt werden. somit ist die kunstkreditkarte keine kreditkarte im eigentlichen sinne und auch keine paybackkarte, erst recht keine telefonkarte und schon gar nicht eine krankenkassenkarte, natürlich auch keine ec-karte, auch keine mitgliedskarte, ebenfalls keine treuekarte, streng genommen auch keine rabattmarkenkarte – wenngleich die funktion hier in die irre führen kann – ist keine codekarte auch keine art neuer führerschein für kunst, auch keine blutgruppenkarte, natürlich auch keine künstlerausweiskarte, auch berechtigt diese karte nicht zur teilnahme an irgendeinem miles-and-more-programm irgendeiner fluggesellschaft, mit dieser karte kann man keine videos billiger ausleihen, keinen saunaplatz im thermalbad reservieren und eine kurkarte will und kann sie auch nicht sein. sie ist schlicht und ergreifend eine kunstkreditkarte, die den kaufenden beim kauf einer arbeit im atelier berechtigt, schamlos garantierte zehn prozent rabatt herauszuhandeln.

BIS KEINE WORTE MEHR SIND


... impliziert die Frage, was hinter der Sprache oder jenseits der Worte liegt. Wenn man alle Information abzieht und damit den Kopf verstummen lässt, dann spricht der Bauch. Das Gefühl und die Erinnerung bleiben übrig, Damit setzen sich die beiden Künstlerinnen Iris Stephan und Ines Braun auseinander. Sie befragen in ihren Arbeiten vergangenes Leben und Erleben, das unter den Schichten der Zeit begraben liegt. Sie bergen überholte Ansichten, philosophische Gedanken und unzeitgemäße Ideen, indem sie Dachbodenfunde, alte Dokumente, vergangenen Diagnosen und gebrauchte technische Geräte in ihre Arbeiten einbeziehen.

Die Bilder, Objekte und auch die raumbezogenen Installationen, die eigens für diese Ausstellung konzipiert wurden, bieten dem Betrachter Projektionsflächen, denn jeder Mensch bringt durch seine Individualität, sein Wissen und seine Lebenserfahrung eigene Emotionen und Erinnerungen mit, die nur er lebendig werden lassen kann.

www.biskeinewortemehrsind.blogspot.com




 

Resonanzen


Als Resonanz werden in der Physik Vorgänge bezeichnet, bei denen ein schwingungsfähiges System mit seiner Eigenfrequenz durch Energiezufuhr angeregt wird. In diesem Fall beträgt die Phasenverschiebung zwischen Erreger und erzwungener Schwingung 90 Grad, der Energieübertrag auf das schwingungsfähige System ist in diesem Fall maximal. Hierdurch kann die Amplitude des angeregten Systems auf ein Vielfaches der Erregeramplitude ansteigen…… (Wikipedea)
 

www.resonanzen-tepla.blogspot.com


 

Natura Artis Magistra

Expedition zur Artenvielfalt
Eine einjähriges Kunstprojekt

Unter der Schirmherrschaft von
Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn
In den labyrinthartigen Kellern und Forschungsräumen des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn, ist die Artenvielfalt größer, als irgendwo sonst in Deutschland. In nüchternen Aktenschränken und tausenden von Schubladen verbergen sich faszinierende, (schaurig-) schöne und phantastische Geschöpfe, die eigentlich nur Wissenschaftlern zugänglich sind. Die Künstlergruppe „Tripolar“ (Ines Braun, Iris Stephan und Anja Schindler) hat sich jetzt in diesem einmaligen Kosmos eingenistet und nutzt die konzentrierte Forschungsatmosphäre um sich zeichnend, fotografierend und mit künstlerischem Blick durch die Bestände des Museums zu graben.

In einer spannenden, einjährigen Projektarbeit werden die Künstlerinnen die Sammlungen als Inspirationsquelle für eine künstlerische Auseinandersetzung nutzen und als Nährboden für die Phantasie aufbereiten. Neben Studien, Zeichnungen und Malerei entstehen Installationen und Objektserien, die sich ähnlich phantasievoll und überraschend wie ihre Vorlagen präsentieren werden. Als Höhepunkt plant „Tripolar“ auf Einladung von Professor J. W. Wägele, Direktor des Museum Koenig, eine Ausstellung, die auf der prozesshaften Auseinandersetzung mit der Artenvielfalt basiert. Daß die Ausstellung „Natura artis magistra“ (Die Natur als Lehrmeisterin der Kunst) im „Internationalen Jahr der Biodiversität“ stattfinden wird, ist nur folgerichtig.

www.natura-artis-magistra.blogspot.com

 

Pressestimmen:

www.general-anzeiger-bonn.de

SWR Fernsehen Landesart

Junge-Kunst (Magazin)

WDR 5 Radio

WDR 3 Radio

AberGlaube


Das Reich des Aberglaubens liegt im Land der Phantasie. Weit entfernt vom Festland der Wissenschaft, umgeben von einem Meer aus Unwissenheit und Ängsten. Das Gebiet wird von einem Teppich aus Blüten der Angst und profanen Wünschen überzogen und jeder, der hierhin vordringt, wird verblüfft sein über die Vielfalt und Bizarrheit der Wuchsformen.
Die Künstlerinnen Ines braun und Iris Stephan haben Kontakt zu diesem fremden Gebiet aufgenommen. Sie werden mit künstlerischen Ausdrucksmitteln versuchen, einigen der legendären Riten, verzauberten Dingen und magischen Kräften auf die Spur zu kommen. Und das nicht nur aus zweiter Hand oder per Internet, sondern durch ganz eigene Erfahrungen. Aufenthalte in alten Burgen oder Schlössern gehören ebenso dazu, wie der Besuch einer modernen Kräuterhexe, aber auch die Auseinandersetzung mit mittelalterlichen Textarchiven und dem Aufspüren fast vergessener Geschichten. Im Vordergrund bei diesem Kunstprojekt steht allerdings die Begegnung mit dem Menschen. Seine Ängste und kleinen Alltagssorgen, die Ungewißheit der Zukunft und die oft spürbare Verlorenheit der Existenz bilden einen fruchtbaren Boden für obskure Verschwörungstheorien, Hellseherei, Orakelbefragungen und Schutzamulette: Der Aberglaube als Projektionsfläche für das Unbewußte.

 

www.aber-glaube.blogspot.com
 

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Die Kunstkreditkarte

Resonanzen / Tschechien

 

 


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AberGlaube

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